









Pneemo II Atemtrainer
Warum Pneemo Atemtakter wählen?
Unser Körper wird von zwei wesentlichen Systemen gesteuert: dem sympathischen Nervensystem, das Aktion und Wachsamkeit fördert, und dem parasympathischen Nervensystem, das Ruhe, Erholung und Schlaf unterstützt.
Durch langsames und bewusstes Atmen bringen wir diese beiden Kräfte wieder ins Gleichgewicht – als würden wir von einem rasanten Rennen zu einem entspannenden Spaziergang im Wald übergehen.
Pneemo® wirkt als intuitiver Begleiter, der Ihrem Körper hilft, den „Entspannungsmodus“ zu aktivieren: Seine sanften Vibrationen führen Ihren Atemrhythmus, reduzieren Stress, verbessern die Konzentration und stellen das natürliche Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung wieder her.
Die Wahl von Pneemo® Atemtakter als medizinisches Gerät zur Regulierung der Herzratenvariabilität HRV hat erhebliche Vorteile für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Durch die Regulierung der Herzkohärenz trägt Pneemo® dazu bei, Stress und Ängste effektiv zu reduzieren und einen Zustand der Ruhe und Entspannung zu fördern. Diese Stabilisierung der Herzfrequenz trägt auch zu einer Verbesserung der Schlafqualität bei und ermöglicht so eine tiefere und erholsamere Ruhe.
Darüber hinaus kann die Aufrechterhaltung einer optimalen Herzkohärenz mithilfe von Pneemo® auch unsere körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit steigern. Ein ausgeglichenes Herz-Kreislauf-System und weniger Stress führen zu einer besseren Konzentration, einer verbesserten Reaktionsfähigkeit und einer gesteigerten Fähigkeit, die täglichen Herausforderungen zu bewältigen.
FAQs
Was ist Herzkohärenz – ganz einfach erklärt?
Die Herzkohärenz ist eine Atemmethode, bei der man langsam und gleichmäßig atmet, um den Körper wieder ins Gleichgewicht und zur Ruhe zu bringen. Beim Einatmen schlägt das Herz in der Regel etwas schneller, beim Ausatmen etwas langsamer – das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Wenn man in einem stabilen, ruhigen Rhythmus atmet, kann dieser natürliche Mechanismus verstärkt werden, was häufig zu einem Gefühl von Gelassenheit und innerer Ruhe führt. Ziel ist es nicht, „mehr“ zu atmen, sondern sanfter und langsamer zu atmen.
Warum wird ein langsamer Rhythmus (etwa 6 Atemzüge pro Minute) häufig empfohlen?
Bei vielen Menschen liegt dieser Rhythmus in einem Bereich, in dem das Herz-Kreislauf- und Atmungssystem besonders gut zusammenarbeiten. Häufig zeigt sich dabei eine größere Stabilität sowie eine deutlichere Ausprägung der Herzfrequenzvariabilität (HRV). Das ist jedoch nicht bei allen gleich: Manche fühlen sich mit etwas mehr oder etwas weniger Atemzügen pro Minute wohler. Vor allem dient dieser Wert als einfacher und praktikabler Richtwert für den Alltag.
Warum 4/6 (mit etwas längerer Ausatmung)?
Eine etwas längere Ausatmung kann dem Körper häufig ein Signal zum „Zur-Ruhe-Kommen“ geben. Viele Menschen empfinden dieses Verhältnis als natürlicher, um Spannungen loszulassen – besonders wenn der Kopf unruhig ist. Wichtig: Eine längere Ausatmung bedeutet nicht, kräftig auszuatmen, sondern langsam und sanft auszuatmen. Wenn du dich unwohl fühlst, verkürze die Ausatmung etwas oder reduziere die Dauer der Übung.
Herzkohärenz vs. klassische „Anti-Stress“-Atmung: Worin liegt der Unterschied?
Die „Anti-Stress“-Atmung kann hilfreich sein, wird jedoch oft ohne festen Rhythmus praktiziert. Die Herzkohärenz hingegen setzt bewusst auf ein stabiles und ausreichend langsames Atemtempo, um die kardiorespiratorische Regulation gezielt zu unterstützen. Pneemo dient dabei als einfacher Leitgeber, sodass du weder zählen noch dich stark konzentrieren musst. Dadurch fällt es leichter, den Rhythmus beizubehalten – selbst wenn du gestresst oder müde bist.
Herzkohärenz und HRV (Herzfrequenzvariabilität): Wie hängen sie zusammen?
Die HRV (Herzfrequenzvariabilität) beschreibt die kleinen zeitlichen Schwankungen zwischen zwei Herzschlägen. Eine langsame und gleichmäßige Atmung kann diese natürliche Variation verstärken, was häufig mit Zuständen von Erholung und innerer Ruhe in Verbindung gebracht wird – ohne dass dies eine medizinische Diagnose darstellt. Die HRV wird jedoch von vielen Faktoren beeinflusst, etwa Müdigkeit, Stress, Schlafqualität oder dem allgemeinen Lebensstil. Im Alltag zählt vor allem das subjektive Gefühl von Stabilität, Entspannung und die regelmäßige Praxis.
Wie schnell kann ich eine spürbare Beruhigung bei Stress erleben?
Es hängt von der Person und der Situation ab, aber laut Rückmeldungen berichten alle Pneemo-Anwender von einer spürbaren Veränderung innerhalb von 3 bis 10 Minuten. Das Verlangsamen und Stabilisieren der Atmung wirkt wie ein Signal an den Körper, in den Ruhemodus zu wechseln. Manchmal spürt man den Effekt sofort, manchmal ist er subtiler und entwickelt sich im Verlauf der Übung. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit: Je öfter du praktizierst, desto leichter wird es, schneller wieder zur Ruhe zu kommen.
Welche Pneemo-Routine hilft, wenn ich genau jetzt gestresst bin (3–5 Minuten)?
Starte Pneemo im 4/6-Rhythmus und beginne mit etwa 3 Minuten. Setz dich aufrecht hin, entspanne deine Schultern und atme ruhig und sanft – du musst nicht tief oder kräftig einatmen. Wenn deine Gedanken abschweifen, orientiere dich einfach wieder am Signal: Pause = einatmen / Vibration = ausatmen. Falls nötig, verlängere die Übung auf 5 Minuten. Selbst eine kurze Einheit kann ausreichen, um eine akute Stressreaktion spürbar zu unterbrechen.
Welche Routine empfiehlt sich vor einem stressigen Ereignis (z. B. Präsentation, Termin, Prüfung)?
Mach direkt vorher 3 bis 5 Minuten im 4/6-Rhythmus. Ziel ist es, die Atmung zu stabilisieren und ein „Hochfahren“ des Körpers zu vermeiden – wie flache Atmung, innere Anspannung oder kreisende Gedanken. Die Vibrationsführung ist dabei besonders praktisch, weil du nicht auf einen Bildschirm schauen musst. Wenn du wenig Zeit hast, reichen auch 60 bis 90 Sekunden – lieber kurz und regelmäßig als lang und verkrampft.
Vagusnerv: Welche Funktion hat er – und was hat die Atmung damit zu tun?
Der Vagusnerv ist Teil des autonomen Nervensystems und spielt eine wichtige Rolle im sogenannten „Ruhe- und Erholungsmodus“ des Körpers. Eine langsame, gleichmäßige Atmung – oft mit etwas längerer Ausatmung – wird bei vielen Menschen mit einem Gefühl von Entspannung und Loslassen in Verbindung gebracht. Pneemo „stimuliert“ den Vagusnerv nicht medizinisch, sondern unterstützt dich dabei, einen ruhigen Atemrhythmus einzuhalten, der diesen Prozess fördern kann. Man kann es sich wie ein einfaches, wiederholbares Training für mehr innere Ruhe vorstellen
Geleitete Atmung mit Pneemo vs. mobile App: Was ist der Unterschied?
Eine App kann hilfreich sein, um die Technik zu erlernen, erfordert jedoch meist einen Bildschirm, Ton und bringt potenzielle Ablenkungen mit sich. Pneemo hingegen führt dich über Vibrationen – du musst weder hinschauen noch mitzählen, und die Anwendung bleibt diskret. Das ist besonders angenehm, wenn du bereits gestresst oder müde bist. Viele Menschen schätzen zudem den Charakter eines „dedizierten Geräts“: eine klare Handlung, eine bewusste Einheit – ganz ohne Benachrichtigungen oder digitale Ablenkung.
Kann man Herzkohärenz mit Sport kombinieren (Aufwärmen / Regeneration)?
Ja, im Rahmen einer Wellness-Routine ist das gut möglich. Vor dem Training kann der Box-Breathing-Modus (4-4-4-4) helfen, sich zu fokussieren und die Aufmerksamkeit zu stabilisieren. Nach der Belastung kann der 4/6-Rhythmus die schrittweise Erholung unterstützen und beim „Runterfahren“ helfen. Wichtig ist, immer im Komfortbereich zu bleiben: Wenn du noch stark außer Atem bist, warte ein paar Minuten, bevor du mit einer geführten Einheit beginnst. Ziel ist die Regelmäßigkeit – nicht Leistung oder Intensität.
Pneemo – die nicht-medikamentöse Lösung, um leichter einzuschlafen (5–10 Minuten)?
Mache eine 5 bis 10-minütige Einheit im 4/6-Rhythmus in einer ruhigen Umgebung (gedämpftes Licht, Bildschirm ausgeschaltet). Atme sanft – wenn du zu kräftig einatmest, kannst du dich eher wieder wacher fühlen. Ziel ist es, das Tempo zu verlangsamen und ein Gefühl von Sicherheit und gleichmäßiger Ruhe zu fördern. Wenn du merkst, dass du einschläfst, kannst du die Übung beenden. Alternativ kann Pneemo die Einheit auch bis zu etwa 15 Minuten fortsetzen, wenn du sie weiterlaufen lässt.
Warum fühle ich mich manchmal schwindelig oder „ungewohnt“, wenn ich langsam atme?
Die häufigste Ursache ist, dass man zu kräftig oder zu tief atmet – also zu viel Luft aufnimmt – obwohl es eigentlich darum geht, langsamer, nicht stärker zu atmen. Bei der Herzkohärenz sollte die Atmung leicht, ruhig und ohne Anstrengung sein. Wenn dir schwindelig wird, beende die Einheit und atme 30–60 Sekunden ganz normal weiter. Anschließend kannst du mit einer kürzeren (1–2 Minuten) und sanfteren Übung neu starten oder den Rhythmus so anpassen, dass er sich angenehm anfühlt.














